Katalog 2022.2

Märkische Stanz-Partner AUTONOME GASDRUCKFEDERN / STAND ALONE GAS SPRINGS [NC.11] [ 2 3 . 0 1 . 2 0 2 0 ] Märkische Stanz-Partner AUTONOME GASDRUCKFEDERN / STAND ALONE GAS SPRINGS [NC.10] [ 2 3 . 0 1 . 2 0 2 0 ] Information Information [technicalinformation] NitroCyl Gas Springs Gas Springs are a perfect addition to the commonly used mechanical-, urelast- or disc-springs, offering quite some advantages. For example, even in dies and presses providing limited space, high forces and long strokes can be accomplished. Another advantage is the slow pressure increase as well as the easy readjustment of forces when needed. Gas springs are filled with the environment-friendly „nitrogen“ - gas. By charging the spring in between 20 and 150 (in some cases 180 max. !!) bar, the user has the possibility to obtain exactly the force needed for the specific application. NitroCyl Gas Springs may be used as stand-alones, but can be hosed together as well. They are manufactured using the latest production technologies and with high technical and safety standards. In case dies or presses utilize gas springs, a big-enough sign should inform the user about them being built in. Attention This die / this press utilizes nitrogen gas springs with high pressure (150 bar - 180 bar) and the resulting very high forces. Repair and maintenance must only take place after the unit(s) have been unloaded and unpressured ! Pressure max. ........... bar Working pressure ............ bar Attention: Repair and Maintenance must onlytake place of after the unit(s) have been unloaded and unpressured ! Please read maintenance manual. If you require assistance, please contact us. NitroCyl gas springs are manufactured in accordance with the PED-directive PED 2014/68/EU. In May 1997 the European Parliament and the Council of Europe agreed on the new „Pressure Equipment Directive“, which in 2002 became law throughout the EC. Märkische Stanz-Partner Gas springs and corresponding systems are subject to (f.e.) preventive maintenance as outlined in country specific legislation. In Germany this is governed for example by the Industrial Safety Regulation, amongst others. Märkische Stanz-Partner Normalien GmbH Jüngerstraße 17 • D-58515 Lüdenscheid Tel. +49 (0) 23 51 / 6 61 07-0 • Fax +49 (0) 23 51 / 6 61 07-77 Märkische Stanz-Partner [bedienungsanleitung] NitroCyl-Gasdruckfedern Einbau, Sicherheits- und Bedienungshinweise Die richtige Auswahl von Gasdruckfedern und Zubehör während der Konstruktionsphase hilft Kosten und Probleme zu vermeiden und sichert so einen zuverlässigen Betrieb der Werkzeuge und Maschinen zu. Sicherheit Stickstoff-System-Federn sind befüllte Druckbehälter mit einem Maximal-Druck von 150/180 bar. Wartungsarbeiten oder Änderungen an Stickstoff-System-Federn dürfen nur im drucklosen Zustand vorgenommen werden. Achtung: System durch Öffnen der Ventile drucklos machen!!! Diese Arbeiten sollten nur vom geschulten Personal der Firmen NitroCyl oder MSPN durchgeführt werden. Bei unsachgemäßem Einsatz von Gasdruckfedern oder Systemen drohen Gefahren für: • Gesundheit • Werkzeuge oder Pressen was mit hohen Kosten verbunden sein kann. Anwendung/ Einbau Gasdruckfedern dürfen nur mit handelsüblichem Stickstoff befüllt werden. Der Befüll-Druck liegt bei min. 20 bar und max. 150/180 bar bei einer Raumtemperatur von 20 °C. Der max. Druck darf nicht überschritten werden, da sonst keine Gewährleistung für die Sicherheit und Standzeit der Gasdruckfedern gegeben ist. Auch sollte die max. Arbeitstemperatur von 80 °C nicht überschritten werden. Hohe Temperaturen wirken sich negativ auf die Dichtungen aus und minimieren so die Standzeit. NitroCyl-Gasdruckfedern sollten über das Bodengewinde oder Flansche sowie Haltestücke befestigt werden. Werden Gasdruckfedern in Aufnahmebohrungen / Kavitäten eingebracht, so sollte der Aufnahmedurchmesser nur ca. 1mmgrößer als der Feder-Außendurchmesser sein, um so unerwünschtes Kippen auszuschließen. Wird eine Gasdruckfeder mit einem kleineren Körperdurchmesser in einen größeren Bohrungsdurchmesser eingebaut und nicht befestigt, so muss eine Ausgleichshülse über die Federn geschoben werden. Die Tiefe der Aufnahmebohrung / Kavität sollte ca. 85 % der Körperlänge nicht unterschreiten. Die Kolbenstange der Gasdruckfeder sollte vor Schmutz und mechanischer Beschädigung geschützt werden. Es ist auch darauf zu achten, dass ein Überfluten der Gasdruckfeder mit Öl / Ziehemulsion vermieden wird. Das Überfluten kann durch Einbringen von Drainage-Bohrungen / -Kanälen vermieden werden. Auch muss darauf geachtet werden, dass die Kolbenstange der Gasdruckfeder bei Entlastung nicht ungebremst zurückschnellt. In diesem Fall können innere Bauteile zerstört werden. Der Einbau der Gasdruckfedern imWerkzeug oder in der Presse muss immer parallel zur Krafteinleitung erfolgen. Ebenso muss die Gasdruckfeder, die Auflagefläche für Zylinderflansche und die betätigte Kontaktfläche im rechten Winkel zur Krafteinleitung stehen. Die beaufschlagten Kontaktflächen sollten eine ausreichende Härte aufweisen. Das Gewinde in der Feder-Kolbenstange darf nicht benutzt werden, um die Federn zu fixieren, z. B. um die Gasdruckfeder mit dem Werkzeug der Abstreiferplatte zu verschrauben. Es können hierdurch seitliche Kräfte auftreten, was zu Beschädigungen an Dichtungen und Kolbenstange führt. Dies hätte eine Verringerung der Standzeit zur Folge. Das Kolbenstangen-Gewinde dient ausschließlich Wartungs- und Reparaturarbeiten. Nach Möglichkeit sollte eine 10 %ige Hub-Reserve berücksichtigt werden. Maximale Kolbengeschwindigkeit: 0,5 / 1,6 / 2,0 m/sec (Gasdruckfeder-Typen abhängig). Information Information [NC] [NC]

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